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Hainbuche Hainbuchenhecke

Wissenswertes über die Hainbuche


Weißbuche ist nicht gleich Rotbuche
Die Hainbuche, beziehungsweise Weißbuche ist auch unter dem lateinischen Namen "Carpinus betulus" bekannt.

Auf dem ersten Blick könnte man meinen, dass die Weißbuche sich kaum von der Rotbuche
unterscheidet, da
 immergrüne hecke,  hainbuchenhecke kaufen, sträucher, weißbuche beide grüne Blätter besitzen.
Tatsächlich zählt die Hainbuche aber zur Familie der Birkengewächse und die Rotbuche zu der Familie der Buchengewächse.
Schaut man sich nun die Blätter genauer an, sind die Blätter der Hainbuche dicker und am Rand gezackter.



Namensgebung
Der Name "Hainbuche" leitet sich von dem altdeutschen Wort "Hag" (Einzäumung) ab, da sie früher
oft als Einzäunung an Felder gepflanzt wurde.
Aus Hagebuche wurde im Laufe der Zeit dann "Hainbuche", da sie sehr dicht wächst
und so kleine Haine / Wälder bildete.

Den Namen "Weißbuche" erhielt sie wegen der grau-weißen Färbung ihrer Rinde.


Eigenschaften
Hainbuchen sind unglaublich robust und vertragen sowohl kalte Winter als auch heiße Sommer.
Auch ist sie sehr tolerant gegenüber hoher Grundwasserstände und akzeptiert auch feuchtere Bodenstandorte. Achtung! Keine Staunässe!
Wie schon erwähnt, verzweigt sich diese immergrüne Hecke besonders dicht und hält einen Teil ihres Laubes - ähnlich wie die Ligusterhecke - bis zum Austrieb im Frühjahr.
Dadurch bietet sie einen guten Sichtschutz, auch im Winter.

Wer also eine Hecke sucht, die sich der Jahreszeit anpasst, kann im Frühjahr beobachten, wie die Hainbuchenhecke frischgrün austreibt. Im Sommer färbt sie sich tiefgrün und im Herbst fällt sie mit einer leuchtend gelben Herbstfärbung auf.
Mit einer Carpinus betulus Hecke holen Sie den "Indian Summer" in den eigenen Garten.
Im Gegensatz zur Rotbuche hält die Hainbuchenhecke nicht ganz so viele Blätter im Winter, dafür sind ihre Blätter resistenter gegen Läuse und Pilzkankheiten.

Ihr robustes und unanfälliges Holz wird auch als „Eisenholz“ bezeichnet und verträgt radikale Rückschnitte auch nach Jahren noch bis in das alte Holz.
Dank dieser Eigenschaft findet die Hainbuche oft Verwendung als in Alleen oder für Hofeinfahrten, da sie sehr schmal gehalten werden kann.
Die Rinde der jungen Sträucher ist anfangs noch glatt, später wird sie wellig und bildet kleine Risse (Spannrückigkeit).

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Beste Bedingungen
Die Hainbuche ist anspruchslos und gedeiht auf jedem Gartenboden an schattigen bis sonnigen Standorten.
Sie ist sehr robust und verzeiht auch kleine Pflegefehler.

Pflege
Sie können Hainbuchenhecken zwei Mal pro Jahr schneiden:
Der Sommerschnitt sollte ab Mitte Juni erfolgen und der Frühjahresschnitt nach dem Winter ab ca. März.
Für eine schön gewachsene Hecke halten Sie ca. 2 m Höhe und ca. 1m Breite Mindestraum zur Verfügung.
Da Hainbuche aber sehr schnittverträglich ist, kann sie bei Bedarf auch auf 1 Meter Höhe gehalten werden.
Die Hainbuchenhecke wächst strauch- und baumartig mit einem Jahreszuwachs von 40 cm und mehr.
Jeder Rückschnitt bewirkt eine Verzweigung und damit eine dichtere Hecke.

Gedüngt werden sollte die Hecke einmal in Frühjahr (Mitte April) und zum zweiten mal Ende Juli mit einer leichten Gabe Blaukorn.
Halten Sie etwas Abstand zu dem Wurzelhals, damit es keine Verbrennungen am Stamm gibt.
Bei der Herbstpflanzung sollte kein Dünger gegeben werden, weil die Pflanzen nur Einwurzeln und nicht Loswachsen sollen.
(Beachten Sie hierzu auch unsere Pflanz- und Pflegeanleitung.)


Gut zu wissen:
1996 wurde die Hainbuche in Deutschland zum Baum des Jahres gekürt, 2007 ebenso in Österreich.
Bei den Kelten wurde die Hainbuche in ihrem Baumhoroskop verwendet (04.06.- 13.06. und 02.12.- 11.12.) und beschreibt diese Menschen als aufrichtig, diszipliniert und manchmal etwas launisch.
Das abgeworfene Laub wird im Boden schnell zersetzt und dient Regenwürmer als Nahrung.
Ihr dichtes Geäst bietet verschiedenen Vögeln Nahrung und Platz zum Nisten.

Die Heckenpflanzen der Hainbuche bilden eine wunderschöne Hecke, die als Grundstücksabgrenzung Schutz vor Staub, Lärm und neugierigen Blicken bietet.
Sowohl als Baum in Einzelstellung, als auch als schnittfeste Heckenpflanze ist sie eine der gefragtesten Hecken und wird von uns ebenso häufig empfohlen.

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