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Rosa rugosa - (Apfelrose/ Kartoffelrose/ Hagebutte/ Wildrose),
Rosa rugosa - (Apfelrose/ Kartoffelrose/ Hagebutte/ Wildrose),
Die "Apfelrose" ist ein robuster, pflegeleichter Strauch mit dunkelrosa Blüten von Juni bis Oktober und leuchtend roten Hagebutten im Herbst. Sie ist winterhart, schnittverträglich und widerstandsfähig gegen Trockenheit, Wind und Salz.
Ihre dichte Belaubung und Dornen machen sie zudem zu einer natürlichen Barriere. Wuchshöhe 1,2-1,5 Meter.
Containerware
| Qualität: |
Topf 3 Liter |
| Lieferhöhe: |
30-40 cm |
| Pflanzenbedarf: |
3,5 pro Meter |
| VPE: |
1 Stk. |
| Einzelpreis: |
8,25 EUR |
| 5 - 24 Stück: |
7,95 EUR |
| ab 25 Stück: |
7,45 EUR |
| Qualität: |
Topf 3 Liter |
| Lieferhöhe: |
40-60 cm |
| Pflanzenbedarf: |
3,5 pro Meter |
| VPE: |
1 Stk. |
| Einzelpreis: |
statt 9,75 EUR 9,25 EUR |
| 5 - 24 Stück: |
statt 9,45 EUR 8,95 EUR |
| ab 25 Stück: |
statt 8,95 EUR 8,45 EUR |
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Rosa rugosa – Apfelrose, Kartoffelrose & Sylter Rose
Was ist die Rosa rugosa?
Die Kartoffelrose trägt den botanischen Namen Rosa rugosa und gehört zur Familie der Rosengewächse. Sie wird auch als Apfelrose oder regional als Sylter Rose bezeichnet. Trotz dieses Namens ist sie keine auf Sylt oder in Deutschland heimische Rosenart.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet liegt im russischen Fernen Osten, in China und weiteren Teilen Ostasiens. In Europa wurde die Art als Zierpflanze sowie früher unter anderem für Wind- und Erosionsschutzpflanzungen verwendet.
Die Kartoffelrose ist in Deutschland inzwischen weit verbreitet und wird vom Bundesamt für Naturschutz als invasive gebietsfremde Art der Managementliste eingestuft. Insbesondere in der Nähe von Küstendünen, Küstenheiden und anderen naturschutzfachlich wertvollen Lebensräumen sollte sie nicht gepflanzt oder ausgebracht werden.
Wie sieht die Rosa rugosa aus?
Blüten und Duft
Die Kartoffelrose bildet große, meist rosafarbene bis purpurrosa, seltener weiße Blüten. Die Blüten sind überwiegend einfach aufgebaut und besitzen gut sichtbare Staubblätter. Sie verströmen einen deutlich wahrnehmbaren Duft und können während ihrer Blütezeit von Bienen und anderen bestäubenden Insekten besucht werden.
Die Hauptblüte beginnt gewöhnlich im späten Frühjahr oder Frühsommer. Je nach Standort, Witterung und Pflege können bis in den Spätsommer weitere Blüten erscheinen. Eine durchgehende Blüte von Mai bis Oktober kann jedoch nicht garantiert werden.
Blätter und Wuchs
Die kräftig grünen Blätter bestehen aus mehreren einzelnen Blättchen. Ihre stark geäderte und runzelige Oberfläche ist namensgebend: Das lateinische Wort „rugosa“ bedeutet „runzelig“.
Die Pflanze wächst als dicht verzweigter und stark bestachelter Strauch. Sie erreicht gewöhnlich eine Höhe von etwa 1 bis 2 Metern. Durch unterirdische Ausläufer kann sie sich seitlich ausbreiten und mit der Zeit größere Bestände bilden.
Früchte - Die Hagebutten
Nach der Blüte entwickelt die Kartoffelrose große, rundliche bis flachrunde, orangerote bis scharlachrote Hagebutten. Die Früchte können von Vögeln und anderen Tieren aufgenommen werden. Dadurch können die enthaltenen Samen auch über größere Entfernungen verbreitet werden.
Die Hagebutten werden traditionell verarbeitet und besitzen einen hohen Vitamin-C-Gehalt. Für die Verwendung sollten ausschließlich sicher bestimmte und nicht mit ungeeigneten Pflanzenschutzmitteln behandelte Früchte genutzt werden. Kerne und die feinen Härchen im Inneren müssen vor der Verarbeitung sorgfältig entfernt werden.
Boden und Standort
Die Kartoffelrose bevorzugt sonnige Standorte, verträgt aber auch leichten Halbschatten. Sie wächst auf unterschiedlichen durchlässigen Böden und kommt auch mit sandigen, zeitweise trockenen, windigen und salzbeeinflussten Standorten zurecht.
Anhaltende Staunässe sollte vermieden werden. Besonders während der Anwachsphase benötigt die Pflanze trotz ihrer späteren Trockenheitsverträglichkeit eine ausreichende und gleichmäßige Wasserversorgung.
Aufgrund ihres starken Ausbreitungsvermögens sollte der Standort sorgfältig gewählt werden. In der Nähe der freien Landschaft, von Schutzgebieten, Küstendünen, Küstenheiden oder anderen empfindlichen Lebensräumen ist von einer Pflanzung abzusehen.
Pflanzung und Ausbreitung
Die Kartoffelrose kann als frei wachsender Einzelstrauch oder als kräftige, bestachelte Hecke verwendet werden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Größe der gelieferten Pflanzen und dem gewünschten Verwendungszweck. Eine pauschale Empfehlung von 30 cm ist daher nicht für alle Pflanzengrößen geeignet.
Die Art vermehrt sich sowohl über Samen als auch über unterirdische Ausläufer. Neue Wurzelsprosse und unerwünschte Sämlinge sollten regelmäßig kontrolliert und möglichst früh vollständig entfernt werden. Auch außerhalb des Gartens auftretende Pflanzen dürfen nicht weiterverbreitet werden.
Abgeschnittene Triebe, Wurzelstücke und Früchte sollten so entsorgt werden, dass sie nicht in die freie Landschaft gelangen oder an anderer Stelle wieder anwachsen können.
Schnitt und Pflege
Die Kartoffelrose ist gut schnittverträglich. Abgestorbene, beschädigte und sehr alte Triebe können entfernt werden. Ein regelmäßiges Auslichten unterstützt einen lockeren Aufbau und erleichtert die Kontrolle unerwünschter Wurzelausläufer.
Ein Rückschnitt allein verhindert die Ausbreitung allerdings nicht zuverlässig, da die Pflanze unterirdische Ausläufer bildet und sich über ihre Früchte versamen kann.
Wie andere Rosen kann auch die Kartoffelrose von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein. Sie gilt gegenüber verschiedenen Standortbedingungen als widerstandsfähig, sollte aber nicht als vollständig krankheits- oder schädlingsresistent bezeichnet werden.
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