Hohe Ziergräser als Sichtschutz und Solitär
Hohe Ziergräser geben größeren Beeten
eine deutliche vertikale Struktur.
Mit ihren langen Halmen, aufrechten
Wuchsformen und auffälligen Blütenständen
eignen sie sich als Solitärpflanzen,
für Gruppenpflanzungen und als
saisonaler Sichtschutz.
Rutenhirse 'Northwind' und Garten-Reitgras
Die Rutenhirse 'Northwind' zeichnet
sich durch ihren straff aufrechten,
säulenartigen Wuchs aus.
In Gruppen gepflanzt kann sie
während der Vegetationszeit eine
heckenartige Abgrenzung bilden.
Auch das Garten-Reitgras
'Karl Foerster' wächst aufrecht
und entwickelt schmale,
später strohfarbene Blütenähren.
Es eignet sich für strukturierte
Beete und wiederholte Pflanzungen
entlang von Wegen.
Pampasgras und Zebraschilf
Das Pampasgras 'Citaro'
entwickelt große, cremeweiße
Blütenwedel und kann eine Höhe
von etwa 2 bis 2,5 Metern erreichen.
Es benötigt ausreichend Platz
und einen gut durchlässigen Boden.
Das Zebraschilf 'Strictus'
fällt durch die gelb-grün
quer gestreiften Blätter auf.
Es erreicht etwa 180 cm
und eignet sich auch einzeln
als auffälliger Blickfang.
Sind hohe Ziergräser ganzjährig blickdicht?
Hohe Ziergräser können im Sommer
und Herbst Sichtschutz bieten.
Da viele Arten im Frühjahr
zurückgeschnitten werden und
anschließend neu austreiben,
sind sie jedoch kein dauerhaft
blickdichter Ersatz für eine
immergrüne Hecke.
Pflege hoher Ziergräser
Für viele hohe Ziergräser
eignet sich ein sonniger
Standort mit durchlässigem Boden.
Berücksichtige beim Pflanzen
die spätere Breite und
ausreichende Abstände.
Chinaschilf, Rutenhirse und
Reitgras werden üblicherweise
im zeitigen Frühjahr vor
dem Neuaustrieb zurückgeschnitten.
Beim Pampasgras kann zusätzlicher
Schutz vor winterlicher Nässe
sinnvoll sein.
Weitere Arten und Wuchshöhen
findest du in unserer
Hauptkategorie Gräser.