Der "Kirschlorbeer Novita" hat sich als sehr gute Standardsorte bewährt:
Sie wächst schnell und sehr dicht zu einer robusten Pflanze, die auch ungünstige Bedingungen und starke Winter problemlos übersteht.
Mit ihren gesunden, immergrünen Blättern ist sie auch im Winter ein wahrer Hingucker in jedem Garten.
Der Kirschlorbeer, auch Lorbeerkirsche genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sein botanischer Name lautet Prunus laurocerasus. Das natürliche Verbreitungsgebiet der Wildart reicht von Südosteuropa bis in den Nordiran. Bei 'Novita' handelt es sich um eine kräftig wachsende, immergrüne Kultursorte des Kirschlorbeers.
Eigenschaften
Der Kirschlorbeer 'Novita' wächst kräftig, aufrecht und dicht verzweigt.
Er kann sowohl als einzelner Strauch als auch für immergrüne Sichtschutzhecken verwendet werden. Ohne regelmäßigen Rückschnitt kann sich die Sorte langfristig zu einem mehrere Meter hohen und breiten Strauch entwickeln. Als Hecke lässt sie sich durch regelmäßige Form- und Pflegeschnitte auf der gewünschten Höhe und Breite halten.
Die großen, ledrigen Blätter sind glänzend dunkelgrün und bleiben grundsätzlich auch während des Winters an der Pflanze. Bei starkem Frost, kaltem Wind oder intensiver Wintersonne können jedoch Blattverfärbungen oder einzelne Blattschäden auftreten.
Im Frühjahr erscheinen aufrechte Blütentrauben mit zahlreichen kleinen, weißen Blüten. Anschließend können sich zunächst rötliche und später dunkelrote bis schwarze Früchte entwickeln.
Boden und Standort
Der Kirschlorbeer 'Novita' wächst an sonnigen, halbschattigen und schattigen Standorten. Wachstum und Verzweigung können jedoch je nach Lichtverhältnissen unterschiedlich ausfallen.
esonders geeignet ist ein mäßig nährstoffreicher, ausreichend feuchter und gut durchlässiger Gartenboden. Anhaltende Staunässe sollte vermieden werden, da sie die Wurzeln schädigen und zu Blattverfärbungen oder vermindertem Wachstum führen kann.
Als Containerpflanze kann 'Novita' grundsätzlich während der gesamten frostfreien Zeit gepflanzt werden. Der Boden darf weder gefroren noch stark ausgetrocknet sein.
Bei einer Pflanzung während warmer oder trockener Perioden muss besonders auf eine regelmäßige und ausreichende Bewässerung geachtet werden.
Pflege und Rückschnitt
Ein jährlicher kräftiger Rückschnitt im März ist nicht grundsätzlich erforderlich.
Frostgeschädigte oder vertrocknete Triebe können nach dem Winter entfernt und bis in das gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Ein leichter Form- und Pflegeschnitt fördert eine gleichmäßige Heckenform und kann nach dem ersten Wachstumsschub im späten Frühjahr oder Frühsommer vorgenommen werden. Bei Bedarf ist im Spätsommer ein weiterer leichter Pflegeschnitt möglich.
Starke Rückschnitte oder ein Zurücksetzen älterer Hecken sollten zwischen Oktober und Ende Februar durchgeführt werden. Kontrollieren Sie die Pflanzen vor jedem Schnitt sorgfältig auf bewohnte Vogelnester.
Düngung
Eine Düngung kann bei Bedarf im Frühjahr zum Austrieb erfolgen. Ob und wie stark gedüngt werden sollte, hängt vom vorhandenen Boden, vom Alter der Pflanzen und von ihrem allgemeinen Zustand ab.
Der Dünger sollte entsprechend den Anwendungshinweisen dosiert und gleichmäßig im Wurzelbereich verteilt werden. Eine zu hohe Düngermenge fördert nicht automatisch einen dichteren Wuchs und kann die Pflanzen schädigen.
Eine stickstoffbetonte Düngung im Spätsommer oder Herbst sollte vermieden werden, damit neu gebildete Triebe vor dem Winter ausreichend ausreifen können.
Verwendung
Mit seinem kräftigen Wuchs und dem immergrünen Laub eignet sich der Kirschlorbeer 'Novita' besonders für höhere Sichtschutzhecken, Grundstücksbegrenzungen und als frei wachsender Einzelstrauch.
Auch eine Pflanzung in einem ausreichend großen Kübel ist grundsätzlich möglich. Kübelpflanzen benötigen jedoch eine besonders sorgfältige Wasser- und Nährstoffversorgung sowie einen ausreichenden Schutz des Wurzelballens während strenger Frostperioden.
Gut zu wissen
Der Kirschlorbeer 'Novita' bietet durch sein immergrünes Laub grundsätzlich ganzjährig Sichtschutz. Wie dicht eine Hecke tatsächlich wird, hängt vom Pflanzabstand, dem Alter der Pflanzen, dem Standort und dem regelmäßigen Rückschnitt ab.
Die Blätter und Samen des Kirschlorbeers enthalten blausäurehaltige Verbindungen. Die Früchte und übrigen Pflanzenteile sind nicht für den Verzehr bestimmt. Kinder und Haustiere sollten keine Pflanzenteile oder Früchte aufnehmen.