Die "Beetrose The Fairy" ist ein Klassiker unter den Beetrosen, die wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer Anspruchslosigkeit gerne gepflanzt wird.
Die kleinen, stark gefüllten rosa Blüten und das glänzende Laub sind ein echter Hingucker. Wuchshöhe 50- 70 cm.
Die Rose 'The Fairy' gehört zu den niedrig und breit wachsenden Polyantha-Rosen.
Sie erreicht gewöhnlich eine Höhe von etwa 50 bis 70 cm und kann sich mit ihren bogig überhängenden Trieben ungefähr 80 bis 100 cm ausbreiten.
Durch ihren dichten, flächigen Wuchs eignet sie sich als Bodendeckerrose, für größere Gruppenpflanzungen, niedrige Einfassungen und den Vordergrund von Beeten.
Eine geschlossene Pflanzung kann den Boden beschatten und dadurch den Aufwuchs unerwünschter Beikräuter verringern. Eine vollständige Unterdrückung von Beikräutern kann jedoch nicht erwartet werden.
Herkunft und Name
Der englische Sortenname 'The Fairy' bedeutet übersetzt „Die Fee“. Der Name passt zu den zahlreichen kleinen, zartrosa Blüten, die in größeren Büscheln über den feinen Trieben stehen.
Die Sorte wurde 1932 von der britischen Rosenzüchterin Ann Bentall eingeführt und zählt zur Gruppe der Polyantha-Rosen.
Eigenschaften der Rose 'The Fairy'
'The Fairy' wächst kompakt, buschig und breit ausladend. Ihre kleinen, glänzend dunkelgrünen Blätter bilden einen dichten Hintergrund für die zahlreichen hellrosa Blüten.
Die etwa 2 bis 3 cm großen Blüten sind stark gefüllt, rosettenförmig und stehen in größeren Büscheln zusammen. Sie erscheinen meist etwas später als bei vielen anderen Rosen und werden vom Sommer bis in den Herbst wiederholt gebildet. Bei günstiger Witterung kann die Blüte bis zu den ersten stärkeren Frösten andauern.
Die Blüten entwickeln keinen oder nur einen sehr schwach wahrnehmbaren Duft. Da sie stark gefüllt sind, sind die Blütenorgane für bestäubende Insekten nur eingeschränkt zugänglich.
Die Sorte gilt als gut winterhart und für unterschiedliche Gartensituationen geeignet. Wie andere Rosen kann jedoch auch 'The Fairy' je nach Standort, Witterung und Pflege von Mehltau, Sternrußtau oder anderen Rosenkrankheiten betroffen sein. Ein luftiger Standort und eine bedarfsgerechte Pflege unterstützen eine gesunde Entwicklung.
Boden und Standort
Die Rose 'The Fairy' blüht an einem sonnigen Standort besonders reich. Auch ein leicht halbschattiger Platz ist möglich, sofern die Pflanze ausreichend Licht erhält und das Laub nach Niederschlägen gut abtrocknen kann.
Der Boden sollte nährstoffreich, humos und gut durchlässig sein. Eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit ist günstig, anhaltende Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Für eine flächige Pflanzung sollte ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Rosen eingeplant werden, damit sie sich entwickeln können und das Laub gut belüftet bleibt.
Pflege und Rückschnitt
Vertrocknete, beschädigte und sehr schwache Triebe können im Frühjahr entfernt werden.
Zu dicht stehende oder sich kreuzende Triebe werden ausgelichtet, damit Licht und Luft besser in das Innere der Pflanze gelangen.
Die verbliebenen Triebe können im Frühjahr gleichmäßig zurückgeschnitten werden. Der Schnitt fördert die Bildung neuer Triebe und hilft dabei, einen kompakten und dicht verzweigten Wuchs zu erhalten. Geschnitten wird mit einer sauberen und scharfen Rosenschere knapp oberhalb einer nach außen gerichteten Knospe. Ein Abstand von ungefähr 5 mm verhindert, dass die Knospe durch einen zu nahen Schnitt beschädigt wird. Der Schnitt sollte leicht schräg erfolgen, damit Regenwasser besser ablaufen kann.
Während längerer trockener Perioden sollte die Rose durchdringend gewässert werden.
Das Wasser wird möglichst direkt auf den Boden gegeben, damit die Blätter nicht unnötig lange feucht bleiben.
Verwendung
Die Rose 'The Fairy' eignet sich besonders für:
flächige Gruppenpflanzungen,
den Vordergrund von Rosen- und Staudenbeeten,
Böschungen und niedrige Mauern,
niedrige Einfassungen,
größere Pflanzgefäße und
Kombinationen mit Stauden und kleinen Gehölzen.
Bei einer Verwendung im Kübel benötigt die Rose ein ausreichend großes Gefäß mit Wasserabzug sowie eine regelmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung.