Der "Feuerdorn Orange Charmer" überzeugt durch seine unzähligen organgen Früchte, die ab September an Dolden wachsen.
Diese Sorte vereint viele gute Eigenschaften: Sie verträgt unter anderem Trockenheit, ist schorfresistent und immergrün.
Ungebetene Gäste werden durch Dornen an den Trieben abgeschreckt.
Namensgebung
Der Name Feuerdorn bezieht sich auf die auffällig gelb, orange oder rot gefärbten Früchte und die kräftigen Dornen an den Trieben. Besonders im Herbst und Winter setzen die Früchte deutliche Farbakzente im Garten.
Eigenschaften
Der Feuerdorn trägt den botanischen Namen Pyracantha und gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Zur Gattung gehören verschiedene Arten, deren natürliche Verbreitungsgebiete sich von Teilen Süd- und Mitteleuropas bis nach Asien erstrecken.
Feuerdorne sind immergrüne, dicht verzweigte Sträucher mit dornigen Trieben.
Die spätere Höhe und Breite hängt von der jeweiligen Art und Sorte, dem Standort und dem Rückschnitt ab. Viele Sorten können ungeschnitten mehrere Meter hoch und breit werden.
Die kleinen, ledrigen Blätter sind meist dunkelgrün und bleiben grundsätzlich auch im Winter an der Pflanze. Dadurch eignet sich der Feuerdorn für immergrüne Hecken, Grundstücksbegrenzungen und als frei wachsender Strauch.
Vom späten Frühjahr bis in den Frühsommer erscheinen zahlreiche kleine, weiße Blüten. Sie können von Bienen und anderen bestäubenden Insekten besucht werden. Wie viele Blüten und Früchte gebildet werden, hängt unter anderem von der Sorte, dem Standort, der Witterung und dem Rückschnitt ab.
Ab dem Spätsommer entwickeln sich zahlreiche kleine Früchte, die je nach Sorte gelb, orange oder rot gefärbt sind. Sie können bis weit in den Winter an den Zweigen haften bleiben und werden von verschiedenen Vogelarten als Nahrung genutzt.
Die dicht verzweigten und dornigen Triebe erschweren den Zugang in das Innere der Pflanze. Dadurch kann ein größerer Feuerdorn Vögeln geschützte Bereiche und mögliche Nistplätze bieten. Eine Nutzung durch Vögel kann jedoch nicht garantiert werden.
Beste Bedingungen
Der Feuerdorn eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte. Eine sonnige Lage unterstützt bei vielen Sorten eine reiche Blüten- und Fruchtbildung. In stärker beschatteten Bereichen kann der Fruchtansatz geringer ausfallen.
Die Pflanze wächst auf unterschiedlichen mäßig nährstoffreichen Gartenböden. Der Boden sollte gut durchlässig sein, da anhaltende Staunässe die Wurzeln schädigen kann.
Gut eingewachsene Pflanzen vertragen zeitweise trockenere Bedingungen. Besonders nach der Pflanzung sowie während längerer warmer und trockener Perioden muss jedoch auf eine ausreichende Wasserversorgung geachtet werden. Ausgeprägte Trockenheit kann zu einem vorzeitigen Abfallen der Früchte führen
Pflege
Die meisten Feuerdornsorten sind gut winterhart. Wie gut eine einzelne Pflanze den Winter übersteht, hängt jedoch auch von der Sorte, dem Standort, der Bodenfeuchtigkeit und der Witterung ab. Junge oder frisch gepflanzte Feuerdorne sollten in trockenen, frostfreien Winterperioden bei Bedarf gegossen werden.
Feuerdorn ist gut schnittverträglich und kann als Hecke oder Formgehölz regelmäßig zurückgeschnitten werden. Da die Blüten überwiegend an den im Vorjahr gebildeten Trieben entstehen, kann ein starker Rückschnitt die Blüten- und Fruchtbildung verringern.
Beim Schneiden sollten aufgrund der kräftigen Dornen feste Handschuhe und geeignete Kleidung getragen werden. Kontrollieren Sie die Pflanze vor jedem Schnitt sorgfältig auf bewohnte Vogelnester.
Eine Düngung kann bei Bedarf im Frühjahr erfolgen. Die Menge sollte an den vorhandenen Boden und den tatsächlichen Nährstoffbedarf angepasst werden. Eine regelmäßige Düngung ist nicht an jedem Standort erforderlich.
Verwendung
Der Feuerdorn kann vielseitig eingesetzt werden, beispielsweise als:
immergrüne und dornige Hecke,
frei wachsender Einzelstrauch,
Gruppenpflanzung,
Formgehölz,
Spalierpflanze oder
Begrünung an Mauern und Fassaden.
Der Feuerdorn ist kein selbsthaftendes Klettergehölz. Für die Erziehung an einer Wand benötigt er deshalb ein stabiles Rankgerüst, an dem die Triebe befestigt und regelmäßig geführt werden.
Gut zu wissen:
Die auffälligen Früchte sind in erster Linie als Zierfrüchte anzusehen. Mit seinem immergrünen Laub, den weißen Blüten und den farbigen Früchten eignet sich der Feuerdorn für strukturierende Pflanzungen, dornige Grundstücksbegrenzungen und farbige Akzente im Herbst und Winter.